Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.Ing. Indrani Dutt
Wirtschaft
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ILEK Chicago Exkursion – Tag 7
Am 7. Tag unserer Exkursion haben wir uns im Millennium Park, getroffen. Der Park, der ursprünglich als Rangierbahnhof genutzt wurde, ist heutzutage vor allem bekannt durch den Jay Pritzker Musikpavillon von Frank Gehry und die "Bohne", eine auf hochglanzpolierte Edelstahlskulptur des britischen Künstlers Anish Kapoor, die den offiziellen Namen "Cloud Gate" trägt. Nach der Besichtigung des Parks und eine kurzen Mittagspause haben wir uns dann auf den langen Weg zur Northwestern University gemacht. Die Universität ist wie unsere Universität in Stuttgart in zwei Teile gespalten. Ein Teil befindet sich in der Innenstadt in der Nähe des Chicago River und ein Teil nördlich von Chicago im Vorort Evanston, zu dem wir unterwegs waren. Wir waren an diesem Tag zu einem Symposium eingeladen, bei dem neben unseren Betreuern vom ILEK auch Eric Keune von SOM, Thomas Mozina von Perkins + Will, Tom Jacobs von Krueck + Sexton und Laurence Booth von Booth Hansen Vorträge über Chicagos Hochhäuser, Innovationen im Leicht- und/oder Hochhausbau und diverse andere Themen hielten. Nach dem Symposium durften wir an einem Dinner im Cohen Commons Saal der Universität teilnehmen und hatten die Möglichkeit uns mit den verschiedenen anwesenden Professoren der NWU und den Architekten auszutauschen. Nach diesem sehr herzlichen Abend hat sich ein Teil der Gruppe entschlossen noch auf einen Absacker die Signature Lounge (eine Skybar im 96. Stock des John Hancock Center) zu besuchen, von wo aus man einen atemberaubenden Blick über das nächtliche Chicago und auf den Lake Michigan hatte.  

Deutscher Stahlbau. Gut beraten.Deutscher Stahlbau. Gut beraten.

Ausführung: Kraftwerks- und Anlagenbau

Neubauprojekte

Der Strombedarf in der EU wird von heute rund 3.350 Mrd. kWh jährlich bis 2030 auf rund 4.200 Mrd. kWh ansteigen. Als Folge der Altersstruktur des Kraftwerksparks in Europa und des politisch beschlossenen Ausstiegs aus der Kernenergie in Deutschland ergibt sich eine Erzeugungslücke. Bezogen auf die installierte Stromerzeugungskapazität von heute ca. 752.000 MW bedeutet dies einen rechnerischen Neubaubedarf von etwa 300.000 MW bis 2020.

Der notwendige Ersatzbedarf für alte Kraftwerksanlagen sowie die Steigerung des Stromverbrauchs in Europa haben bei vielen Unternehmen zu Planungen für Neubauprojekte geführt. Auch vor dem Hintergrund des CO2-Emissionshandels und eines weltweit ansteigenden Energiebedarfs bleiben trotz massiven Ausbaus der erneuerbaren Energien weiterhin Kohle, Erdgas und Kernenergie die wichtigsten Primärenergieträger für die Stromerzeugung. Die Darstellung macht deutlich, dass die in Europa aufkommende Lücke an Kraftwerkskapazität durch die konsequente Umsetzung der angekündigten Neuinstallationen von rd. 241.104 MW zum größten Teil geschlossen werden kann. Die Inbetriebnahme dieser hocheffizienten Neuanlagen wird zu einer deutlichen Verminderung der Emissionen bei der Stromerzeugung beitragen

Erneuerbare Energien

Ein verbindliches Ziel des Energie- und Umweltpaketes der Europäischen Union ist es, dass im Jahr 2020 der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch in der Europäischen Union 20 % beträgt. Zur Zielerfüllung dieser Richtlinie hat die Europäische Kommission am 23. Januar 2008 die festgelegten länderspezifischen Anforderungen für die Nutzung der erneuerbaren Energien veröffentlicht, die vom Europäischen Parlament am 17. Dezember 2008 bestätigt worden sind. Um die höchst anspruchsvollen Vorgaben erreichen zu können, müsste der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in der Europäischen Union jedoch von 15,5 % in 2007 auf ca. 34 % in 2020 ansteigen.

Jedes EU-Mitgliedsland muss bis Mitte 2010 die Ziele für die Sektoren Wärme und Kälte, Strom und Verkehr aufzeigen. Zusätzlich sind die Mitgliedstaaten dazu aufgefordert, ab 2011 alle zwei Jahre einen Bericht über die Förderung und Nutzung der erneuerbaren Energien vorzulegen.

Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien wird in Europa wie auch in Deutschland vorwiegend von der Windenergie geprägt. Die witterungsbedingt schwankende und nicht sicher verfügbare Energiebereitstellung stellt aber erhebliche Anforderungen an den bestehenden sowie auch zukünftigen Kraftwerkspark, z. B. bei der Bereitstellung von Reserveleistung.

Um die Vorgaben der Europäischen Union erfüllen zu können, ist ein weiterer Ausbau der Windenergie-Nutzung erforderlich. Dieser sollte allerdings zielgerichtet an sehr günstigen Wind-Standorten erfolgen.

Neben der Windenergie wird die Nutzung der Biomasse, die auch in den letzten Jahren einen merklichen Anstieg bei der Stromerzeugung verzeichnete, eine wesentliche Rolle bei der Zielerfüllung der Europäischen Union für das Jahr 2020 spielen.

Die Mitverbrennung von Biomasse hat sich in den vergangenen Jahren europaweit, wie z. B. in Großbritannien, Italien, Dänemark, Belgien und in den Niederlanden, zu einer wichtigen Form der CO2-neutralen Stromerzeugung entwickelt.

Technologische Weiterentwicklung

CO2-Emissionen werden durch technologische Weiterentwicklung schrittweise reduziert. Die bei der Steinkohleverstromung anfallende CO2-Menge kann weltweit deutlich abgesenkt werden, wenn Kraftwerke mit niedrigem Wirkungsgrad (mittlerer weltweiter Wirkungsgrad heute 30 %) durch Kraftwerke mit einem Wirkungsgrad von 38 – 50 % ersetzt werden. Die schrittweise Reduzierung der CO2-Emissionen durch technologische Weiterentwicklung ist daher die erste Option.

Links

Fachverband der Strom- und Wärmeerzeugung

Redaktion: Dipl.-Ing. Hans-Werner Girkes




Profilstahl im Kraftwerksbau

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Effizientel Lösungen für Kraftwerke mit Walzprofilen.
Eine Broschüre von ArcelorMittal.


 Dach- und Wandkonstruktionen

Dach- und Wandkonstruktionen im Hallenbau

Dach- und Wandkonstruktionen im Hallenbau - Eigenschaften der verwendeten Werkstoffe, Korrosionsschutz, Profilbleche aus Stahl, Sandwichelemente, Güteüberwachung, Verbindungs- und Befestigungselemente, Bauweisen und Entwicklungstendenzen.
1. Aufl. 2000, 28 S., A4

Fachgemeinchaft Kraftwerksbau

Die Fachgemeinschaft Kraftwerksbau bearbeitet alle Fragen, die den Bereich Kraftwerksbau betreffen, fördert den internen Erfahrungsaustausch in technischen und wirtschaftlichen Bereichen, vertritt die Interessen der Stahlbauindustrie im Bereich des Kraftwerksbaus gegenüber Auftraggebern und Bauherren, anderen Verbänden und dem Deutschen Institut für Normung DIN.  mehr...