Dr. Bernhard Hauke
Geschäftsführer | Marketing | Sprecher
Stahlbau Verlag Shop

ILEK Chicago Exkursion – Tag 7
Am 7. Tag unserer Exkursion haben wir uns im Millennium Park, getroffen. Der Park, der ursprünglich als Rangierbahnhof genutzt wurde, ist heutzutage vor allem bekannt durch den Jay Pritzker Musikpavillon von Frank Gehry und die "Bohne", eine auf hochglanzpolierte Edelstahlskulptur des britischen Künstlers Anish Kapoor, die den offiziellen Namen "Cloud Gate" trägt. Nach der Besichtigung des Parks und eine kurzen Mittagspause haben wir uns dann auf den langen Weg zur Northwestern University gemacht. Die Universität ist wie unsere Universität in Stuttgart in zwei Teile gespalten. Ein Teil befindet sich in der Innenstadt in der Nähe des Chicago River und ein Teil nördlich von Chicago im Vorort Evanston, zu dem wir unterwegs waren. Wir waren an diesem Tag zu einem Symposium eingeladen, bei dem neben unseren Betreuern vom ILEK auch Eric Keune von SOM, Thomas Mozina von Perkins + Will, Tom Jacobs von Krueck + Sexton und Laurence Booth von Booth Hansen Vorträge über Chicagos Hochhäuser, Innovationen im Leicht- und/oder Hochhausbau und diverse andere Themen hielten. Nach dem Symposium durften wir an einem Dinner im Cohen Commons Saal der Universität teilnehmen und hatten die Möglichkeit uns mit den verschiedenen anwesenden Professoren der NWU und den Architekten auszutauschen. Nach diesem sehr herzlichen Abend hat sich ein Teil der Gruppe entschlossen noch auf einen Absacker die Signature Lounge (eine Skybar im 96. Stock des John Hancock Center) zu besuchen, von wo aus man einen atemberaubenden Blick über das nächtliche Chicago und auf den Lake Michigan hatte.  

Deutscher Stahlbau. Gut beraten. Deutscher Stahlbau. Gut beraten.

23.04.2017

Gero Marzahn zum Honorarprofessor ernannt

Prof. Dr.-Ing. Gero Marzahn

Am 30.03.2017 hat der Rektor der Ruhr-Universität Bochum, Herr Prof. Dr. Axel Schölmerich, an Herrn Dr.-Ing. Gero A. Marzahn die Honorarprofessur verliehen. Damit werden Dr. Marzahns herausragende Leistungen und Entwicklungen in der beruflichen Praxis, aber auch seine großen Verdienste um die Förderung des Ingenieurnachwuchses gewürdigt.

Seit dem Sommersemester 2011 bietet Dr. Marzahn als Lehrbeauftragter der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum die Vorlesungsveranstaltung „Erhalt und Lebensdauermanagement im Brückenbau“ an – ein hoch aktuelles, weitreichendes und viel diskutiertes Thema in Forschung wie Praxis. Ursprünglich für den Bereich des Bauingenieurwesens konzipiert zieht die Veranstaltung mehr und mehr auch Studierende aus den Bereichen der Umwelttechnik sowie Gasthörer von den umliegenden Universitäten im Ruhrgebiet, insbesondere der TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen, an. Grund sind die professionelle Lehre mit stets aktuellen Beispielen aus der Praxis und die gefragten Abschlussexkursionen zu laufenden Brückenbaustellen, die die jungen Ingenieure nachhaltig für den anstehenden Beruf motivieren.

Dr. Marzahn ist ein in Deutschland wie Europa geschätzter und gesuchter Experte. Fest mit seiner Person verbunden ist der gesamte Brücken- wie Ingenieurbau. So verantwortet er seit 2015 als Leiter des Referats StB 17 „Brücken-, Tunnel- und sonstige Ingenieurbauwerke“ im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die bauaufsichtlichen Bestimmungen für Ingenieurbauwerke der Bundesfernstraßen, formuliert grundlegende gestalterische und technische Anforderungen an Brücken und Tunnel in Deutschland und zeichnet ebenso verantwortlich für die Genehmigung neuer Baustoffe, Bauweisen, Bauverfahren oder die Umsetzung der europäischen technischen Vorschriften einschließlich deren nationalen Anpassungen . Vorangegangen waren acht Jahre Abteilungsleitung für den Bereich des Konstruktiven Ingenieurbaus im Betriebssitz des Landesbetriebs Straßenbau NRW in Gelsenkirchen mit Verantwortung über die Sachgebiete von Tragwerksplanung, Neubau und Erhalt, Bauwerksprüfung sowie Großraum- und Schwertransporte.

Charakterisierend für seine Arbeit ist aber nicht nur seine koordinierende und zusammenführende Tätigkeit, sondern seine tiefe Verwurzelung in den grundlegenden wissenschaftlich –technischen Zusammenhängen. Das gilt materialübergreifend für Stahl, Beton, aber auch Mauerwerk. Viele Neubauten, Instandsetzungen oder Verstärkungen hat er so maßgeblich mit geprägt. Beispiele sind die Talbrücke Nuttlar im Zuge der A46 mit 660m Gesamtlänge und einer Höhe von über 115m über Grund oder die fast 1000m lange Lennetalbrücke im Zuge der A45 mit Querverschub eines gesamten Überbaus.

Nationale wie internationale Gremien rund um den Brücken- und Ingenieurbau setzen auf Dr. Marzahns Führung bzw. Mitarbeit und schätzen seine Kreativität und Agilität. So ist beispielsweise 2011 die Nachrechnungsrichtlinie für Brücken im Bestand unter seiner Obmannschaft entstanden; ein zentrales Standardisierungswerkzeug für das Lebensdauermanagement im Brückenbau.

Weitere News


Bautrends 2017: Bauakteure setzen auf Energieeffizienz

20.06.2017 - Auch nachhaltiges Bauen und Barrierefreiheit sind Trendthemen. Zusätzlich etablieren sich Wohnkomfort und Sicherheit.

BIM im Hochbau

08.06.2017 - BMUB und BMWi setzen wichtigen Impuls für Digitalisierung

bauforumstahl und VDI intensivieren Zusammenarbeit

23.05.2017 - Kooperationsvereinbarung zur engeren Vernetzung

Digitales Bauen mit Stahl im Kreislauf

08.05.2017 - Handelsblatt-Beilage "Intelligente Mobilität" am 8. Mai

Fachtag Brückenbau 2017: Stahlverbund ersetzt Spannbeton

03.05.2017 - Fachtag beschäftigt sich mit der Entwicklung des Brückenbaus im 21. Jahrhundert

Deutsche Brückenbaupreis 2018 ausgelobt

29.04.2017 - Bundesingenieurkammer und VBI suchen wieder die besten Brücken in Deutschland

Tagung: iforum Kranbahnen aktuell

27.04.2017 - In Kooperation mit der Akademie der Ingenieure bietet bauforumstahl zwei Veranstaltungen an.

Wir suchen Techniker für unser Büro in Düsseldorf

21.04.2017 - Referenten Konstruktiver Stahlbau und Brandschutz

Bauen als zirkuläre Wertschöpfung

20.04.2017 - 18. Mai 2017 im Honorarkonsulat des Großherzogtums Luxemburg in Düsseldorf