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ILEK Chicago Exkursion – Tag 7
Am 7. Tag unserer Exkursion haben wir uns im Millennium Park, getroffen. Der Park, der ursprünglich als Rangierbahnhof genutzt wurde, ist heutzutage vor allem bekannt durch den Jay Pritzker Musikpavillon von Frank Gehry und die "Bohne", eine auf hochglanzpolierte Edelstahlskulptur des britischen Künstlers Anish Kapoor, die den offiziellen Namen "Cloud Gate" trägt. Nach der Besichtigung des Parks und eine kurzen Mittagspause haben wir uns dann auf den langen Weg zur Northwestern University gemacht. Die Universität ist wie unsere Universität in Stuttgart in zwei Teile gespalten. Ein Teil befindet sich in der Innenstadt in der Nähe des Chicago River und ein Teil nördlich von Chicago im Vorort Evanston, zu dem wir unterwegs waren. Wir waren an diesem Tag zu einem Symposium eingeladen, bei dem neben unseren Betreuern vom ILEK auch Eric Keune von SOM, Thomas Mozina von Perkins + Will, Tom Jacobs von Krueck + Sexton und Laurence Booth von Booth Hansen Vorträge über Chicagos Hochhäuser, Innovationen im Leicht- und/oder Hochhausbau und diverse andere Themen hielten. Nach dem Symposium durften wir an einem Dinner im Cohen Commons Saal der Universität teilnehmen und hatten die Möglichkeit uns mit den verschiedenen anwesenden Professoren der NWU und den Architekten auszutauschen. Nach diesem sehr herzlichen Abend hat sich ein Teil der Gruppe entschlossen noch auf einen Absacker die Signature Lounge (eine Skybar im 96. Stock des John Hancock Center) zu besuchen, von wo aus man einen atemberaubenden Blick über das nächtliche Chicago und auf den Lake Michigan hatte.  

Deutscher Stahlbau. Gut beraten. Deutscher Stahlbau. Gut beraten.

19.06.2015

Innovationstag Mittelstand des BMWi in Berlin

Staatssekretär Machnig (2.v.l.) gratuliert den anwesenden Vertretern aus Forschung und Industrie ©Holger Glinde

Innovation zum anfassen: Feuerverzinkte Stahl- und Verbundbrücken auf dem Innovationstag Mittelstand des BMWi in Berlin

Mit einer Leistungsschau "im Grünen" präsentierten sich am 11. Juni 2015 rund 300 Aussteller unterschiedlichster Branchen auf dem 22. Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin. Die Stahlindustrie und die Verzinkungsindustrie stellten ihre innovativen Forschungsergebnisse zum Einsatz der Feuerverzinkung im Stahl- und Verbundbrückenbau mit Hilfe von Großexponaten und umfangreichem Informationsmaterial aus. Auf diesem Weg konnten den Besuchern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Vorzüge dieser nachhaltigen Bauweise praxisnah verdeutlicht werden.

Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, diskutierte mit den Forschern und Industrievertretern über den Einsatz von feuerverzinkten Stahl- und Verbundbrücken als Lösung der aktuellen Herausforderungen im Brückenbau. Er zeigte sich beeindruckt von den wirtschaftlichen Vorzügen dieser Bauweise. Es wurde deutlich, dass die verzinkte Ausführung von Brücken bereits bei den Erstkosten wirtschaftlicher als herkömmliche Beschichtungen ist. Die Lebenszykluskosten dieser Bauwerke können zusätzlich um 10 Prozent gesenkt werden sowie die externen Kosten, die z.B. durch Staus aufgrund von Wartungsarbeiten unter Betrieb der Brücke entstehen, um 20 Prozent reduziert werden können. Im Vergleich zu konventionellen Brückenbauweisen, kann durch den Einsatz der Feuerverzinkung zusätzlich eine Einsparung von 20 Prozent bei den CO2-Emissionen erreicht werden.

Die präsentierten Forschungsvorhaben wurden über die AiF ( Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V.) im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Neben dem Staatssekretär informierten sich zusätzlich eine Vielzahl weiterer Mitglieder des Bundestages über die Eigenschaften von feuerverzinkten Stahl- und Verbundbrücken. Die Bauweise zeigte sich dabei als positiver Lösungsansatz für eine Vielzahl der an deutschen Bundesautobahnen, Landstraßen und kommunalen Straßen stehenden 120.000 Brückenbauwerke, von denen ein Großteil kurz- bis mittelfristig renovierungsbedürftig ist. Die Ausstellung wurde gemeinschaftlich durch die Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. (FOSTA) und den Gemeinschaftsausschuss Verzinken e.V. (GAV) ausgerichtet.

Weitere Informationen: Industrieverband Feuerverzinken e.V.


 
Ausstellungsstand des mit dem Otto-von-Guericke-Preis-2014 ausgezeichneten IGF-Forschungsprojektes „Feuerverzinken im Brückenbau ©Holger Glinde

 
MdB Kerstin Radomski (2.v.r.) besucht den Informationsstand zum Einsatz feuerverzinkter Produkte im Brückenbau ©Holger Glinde

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