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Provisorium aus Stahl hält über 40 Jahre

April 2019 - Im Focus: Sanierung der Stahlbrücke am Marientor in Duisburg

10.000 Fahrzeuge rollen täglich über die Stahlbrücke am Marientor in Duisburg. Wie die Rheinische Post Mitte April berichtet, ist die stählerne Hochbrücke bis Jahresende für Reparaturen gesperrt. Ursprünglich nur als Provisorium gedacht, wird die Stahlbrücke inzwischen seit über 40 Jahren für den Verkehr genutzt.

„Wenn eine Stahlbrücke, die ursprünglich nur als Provisorium gedacht war, über 40 Jahre Dauerbelastung Stand hält und mit Hilfe kleiner Sanierungsarbeiten noch weitere 15 Jahre in Betrieb bleiben kann, müssen sich Deutsche Baubehörden mit Recht fragen lassen, warum nicht mehr innerdeutsche Infrastrukturprojekte aus Stahl gebaut werden“, so Dr. Rolf Heddrich, Sprecher und Geschäftsführer bauforumstahl.

Wie die Rheinische Post berichtet, zollt Christian Guntermann, Brückenprojektleiter bei den zuständigen Wirtschaftsbetrieben, den Brückenbaubauern von damals Respekt. Nach bisherigen Untersuchungen sind die einzelnen Stahlträger der Hochbrücke nicht durchgerostet, sondern lediglich die Schrauben sind die Schwachstelle. Nach der Sanierung soll das Provisorium weitere zehn bis 15 Jahre in Betrieb bleiben.

„Es handelt sich hier um ein exzellentes Beispiel für die Dauerhaftigkeit und Langlebigkeit von Stahlbrücken, das in besonderer Weise für die Kernkompetenz deutscher Ingenieurbaukunst steht“, so Heddrich.

Dr. Rolf Heddrich, Sprecher der Geschäftsführung. Foto: bauforumstahl
Pressemeldung 6.19
Dr. Rolf Heddrich, Sprecher der Geschäftsführung
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Christa Brüster
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Kommunikation