Jan Birkemeyer bringt langjährige Erfahrung im schlüsselfertigen Stahlbau mit und hat die Themen Digitalisierung, BIM und Nachhaltigkeit bei GOLDBECK strategisch vorangetrieben. Sein Schwerpunkt als Präsident liegt auf seriellem und modularem Bauen als strategischer Antwort auf den Modernisierungsstau in Deutschland, auf der weiteren Beschleunigung von Planungs- und Vergabeverfahren sowie auf der Stärkung der politischen Präsenz des Verbandes.
Vor seiner Wahl erklärte Jan Birkemeyer: „Es sind große Fußstapfen, in die ich gerne treten möchte. Stahl ist der Werkstoff der Zukunft: ressourcenschonend, kreislauffähig und als Grüner Stahl mit einem CO₂-Fußabdruck, der jedem Vergleich standhält. Wenn ich die anstehenden Jahre auf ein Schlüsselwort bringen müsste, wäre es: Geschwindigkeit. Schnelligkeit am Bau, Schnelligkeit in der Politik und dabei immer Planbarkeit für unsere Mitgliedsunternehmen. Gerade in unplanbaren, unvorhersehbaren Zeiten brauchen wir starke Gemeinschaften, Verbündete, Freunde. Der Verband ist genau das. Ein Ort, an dem man sich aufeinander verlassen kann. In guten wie in schlechten Zeiten.“
Stabübergabe mit Kontinuität
Christian Wurst, der den DSTV seit 2020 geführt hat, übergab das Amt mit Blick auf eine gut aufgestellte Organisation: „Ich übergebe heute einen Verband, der die Stimme des mittelständischen Stahlbaus in diesem Land hörbar macht. Ich freue mich, dass ich dem Verband, der Branche und meinem Nachfolger als stellvertretender Präsident weiter mit voller Kraft zur Seite stehen kann.“ Mit Blick auf seinen Nachfolger ergänzte Wurst: „Jan Birkemeyer bringt genau die Kombination aus technischer Tiefe, unternehmerischer Erfahrung und strategischem Blick mit, die dieser Verband für die nächste Etappe braucht. Ich wünsche ihm viel Erfolg.“
Impulsgeber für die Branche
Gregor Machura, Hauptgeschäftsführer DSTV, dankte Christian Wurst für fünf Jahre engagierte Verbandsführung und begrüßte die Wahl: „Mit Jan Birkemeyer gewinnen wir einen Präsidenten, der weiß, wie Stahlbau in der Praxis funktioniert, und der die großen politischen Fragen unserer Branche mit demselben Anspruch angeht. Er kennt die Sorgen und die Stärken unserer Stahlbauer aus eigener Erfahrung, und genau das werden die Mitglieder spüren. Das ist eine sehr gute Ausgangslage und ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“
Die Mitgliederversammlung fand im FREIgeist Göttingen Nordstadt statt.
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